Sonnenuntergang im Glas

Du brauchst: 

  • Ein hohes, durchsichtiges Gefäss (Wasserglas, Vase, Einmachglas)
  • Wasser
  • Milch
  • Taschenlampe

So geht es: Fülle das durchsichtige Gefäss mit Wasser. Was siehst du, wenn du von oben auf die Flüssigkeit leuchtest? Nun gib einige wenige Tropfen (etwa 1⁄2 Teelöffel pro Liter Wasser) Milch dazu und rühre das ­Ganze um. Leuchte nochmals von oben in das Glas. Was fällt dir auf?  In einem dunklen Raum funktioniert es noch viel besser!  

Was passiert hier? Die Milch bildet im Wasser winzige weisse Tröpfchen. Weisses Licht besteht ja bekanntlich aus den Farben des gesamten Regenbogens. Wenn wir nun durch die trübe Flüssigkeit leuchten, wird blaues Licht früher von den Milchtröpfchen abgefangen als gelbes Licht. Dadurch ist die Flüssigkeit oben eher blau und unten gelblich.

 

Der Sonnenuntergang

Warum ist der wolkenlose Himmel am Mittag blau, bei Sonnenaufgang und -untergang aber rot? Die Erklärung ist ganz ähnlich wie bei unserem Experiment mit der Milch:  Auch Luft enthält winzige Teilchen, die einen Teil des Sonnenlichtes abfangen. Wenn die Sonne über uns steht (am Mittag), müssen ihre Lichtstrahlen weniger Luft durchqueren, wir sehen den Himmel als Blau. Wenn die Sonne am Horizont auf- oder untergeht muss mehr Luft durchleuchtet werden, dann sehen wir nur noch das orangerote Licht.  

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